Lange hatten Agenturen als Arbeitgebermagnet Hochkonjunktur. Wer wollte nicht ‚irgendwas mit Werbung‘ machen? Ganze Elterngenerationen können ein Lied davon singen. Doch die Generation Praktikum ist Geschichte. Work-Life-Balance in die zweite Runde gegangen.

Dazu mein Beitrag für den MICE-CLUB.

Mad Men in der MICE-Branche
Work-Life-Balance: Agenturen kämpfen mit Mitarbeiterfluktuation

„Irgendetwas mit Werbung…“ – Hauptsache Agentur. Die Strahlkraft der kreativen und weniger kreativen ‚Kommunikationsklitschen’ war zeitweise derart grell, dass ganze Generationen – insbesondere trifft dies auf die Generation X zu – geblendet von modernen Arbeitssettings nur noch ein berufliches El Dorado kannten. Auch oder gerade weil man sich dauerrauchend und -kaffeetrinkend Nächte und Wochenenden um die cool verstöpselten Ohren schlagen durfte und sich damit so schick vom spießigen Ex-Banknachbarn mit Lehrvertrag bei der Kreissparkasse abheben konnte. Der Feierabend ging direkt in die nächste Bar über. Soweit das Klischee. Die Agentur als Arbeitgeber hatte zeitweise nicht viel mehr zu tun als dieses Klischee zu füttern – Anstrengungen, Talente dauerhaft zu begeistern und zu binden, waren lange Zeit unnötig, schließlich standen die kreativen Köpfe von Morgen freiwillig Schlange an der gläsernen Eingangstür.

Dann kamen die Nullerjahre…“

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